Sicherheit ist ein Dauerthema

Aljilj Ismaili ist bald 20 Jahre bei Hägni tätig und damit einer der dienstältesten Mitarbeiter. Als Vorarbeiter Spezialreinigung & Steinveredelung verantwortet er als Sicherheitsbeauf­tragter SiBe auch die Einhaltung der Vor­schriften der Eidgenössischen Koordniationsstelle für Arbeitssicher­heit EKAS. Mit der Pandemie ist sein Verständnis für Gesundheit und Sicherheit weiter gestiegen. Fünf Fragen und Antworten.

 

Seit gut einem Jahr leben wir mit Covid-19. Wie hat die Pandemie deine Aufgabe als Sicherheitsbeauftragter beeinflusst?

Meine Aufgabe ist es sicherzustellen, dass die vielen Massnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten umgesetzt und eingehalten werden. Das Vorhandensein und die ordnungsgemässe Benutzung der vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen und persönlichen Schutzausrüstungen zu überprüfen, um Unfälle zu verhüten, erfordern ein geschultes Auge und auch Fingerspitzengefühl. Covid-19 erfordert nun erstmals auch eine Gesundheitsprävention in Bezug auf eine heimtückische Krankheit.

 

Was heisst das konkret im Arbeitsalltag?

Nun, als Sicherheitsbeauftragter prüfe ich die Ausrüstung meiner Kollegen ohnehin jeden Morgen auf Vollständigkeit, bevor sie ausrücken. Dazu gehören Helm, Sicherheitsschuhe, Sicherheitsgurt etc. Neu hinzu gekommen sind Gesichtsmasken, Desinfektionsmittel, Handschuhe und Schuhüberzüge. Mit der Kontrolle ist es aber noch nicht getan. Letztlich muss ich sicherstellen, dass die Mittel auch genutzt und die Vorschriften bei der Arbeit auch eingehalten werden. Nach einem Jahr darf ich sagen, dass durch die anhaltende Pandemie die Bereitschaft dazu deutlich gestiegen ist. Alle Mitarbeiter sehen die Notwendigkeit der strengen Massahmen ein, um die Gesundheit von sich und den Kollegen zu schützen.

 

Hat sich der direkte Kundenkontakt verändert?

Ja klar. Anfangs war es sowohl für die Kunden als auch für uns gewöhnungsbedürftig, sich bereits unter der Tür mit der Maske gegenüber zu stehen. Man kam sich irgendwie fremd vor und zwischendurch ging es auch mal vergessen. Mittlerweile sind das Maskentragen und die Handdesinfektion aber so selbstverständlich, wie wenn man ins Auto steigt und den Sicherheitsgurt anlegt.

 

Man kennt es aus dem privaten Bereich: Sicherheitsmassnahmen sind nicht gerade sexy und oft schwierig durchzusetzen…

Das stimmt. Aus Bequemlichkeit «vergisst» man gerne den Helm aufzusetzen oder den Sicherheitsgurt einzuhängen. Auf der Baustelle geht es nur mit einer klaren Ansage und dem Aufzeigen der Konsequenzen. Man muss Klartext reden und auch einmal schimpfen. Das wichtigste ist aber die Schulung. Wir schulen unsere Leute regelmässig und diskutieren die Risiken. Ich selber besuche immer wieder Kurse und Update-Treffen mit dem Branchenverband Allpura, wo ich mich mit anderen Sicherheitsbeauftragten austauschen kann. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind ein Dauerthema.

 

Genug der Sicherheit: In Bezug auf die Pflege und Reinigung von Böden hast Du sicher einen guten Tipp?

Passiert ein Malheur und es gibt einen Flecken, oder der Boden ist sonst stark verschmutzt, neigt man generell dazu, ein zu starkes Reinigungsmittel zu verwenden. Oft ist der Schaden auf dem Parkett, Steinboden oder Teppich danach grösser als vorher. Selbst Seifenwasser kann schaden. Ich empfehle deshalb immer, nur mit Wasser oder alkalisch milden Produkten zu reinigen. Und im Zweifelsfall lieber den Fachmann holen.

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